Biogas


In der Biomasse ist Energie gespeichert, die durch das Verbrennen freigesetzt wird. Dabei kann sie im flüssigem, festen und gasförmigen Zustand auftreten. Die biochemische Energie, der von den Pflanzen gebildeten Kohlenhydrate, wird in Wärmeenergie umgewandelt. Dieses Prinzip findet im Grunde schon seit Jahrtausenden statt, nämlich bei der Verbrennung von Holz.

Biogasanlage

Die bekannteste flüssige Form der Biomasse ist wohl der Bio-Diesel, der aus Raps- oder Sonnenblumenöl gewonnen wird. Allerdings kann man auch aus Zuckerrohr brennbaren Alkohol gewinnen. Im gasförmigen Zustand ist vor allem Biogas bekannt, dass bei der Vergärung von organischen Abfällen mit Hilfe von Mikroben gewonnen wird.

Vorteile

  • Ständig erneuerbar

  • Unabhängigkeit von Energieimporten

  • Lagerfähig

  • Umweltfreundlich:

    - CO²-Neutral, nur CO², das von den Pflanzen aufgenommen wurde, wird freigesetzt

    - Vergärungsrückstände sind als Pflanzendünger einsetzbar

  • Vielfältig einsetzbar, durch unterschiedliche Konsistenzen

  • Ökonomisch Interessant für die Landwirtschaft


Nachteile

  • Derzeit noch nicht wettbewerbsfähig

  • Verdrängung der Nahrungsmittelproduktion in der Landwirtschaft

  • Stickoxide, Kohlenwasserstoffverbindungen und Halogenverbindungen werden freigesetzt

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